ELGA e-Medikation (R4) DRAFT
0.1.1 - ci-build
ELGA e-Medikation (R4) DRAFT - Local Development build (v0.1.1) built by the FHIR (HL7® FHIR® Standard) Build Tools. See the Directory of published versions
Am Beispiel einer fiktiven Patient Journey wird veranschaulicht, wie sich der Medikationsplan eines Patienten mit den zugehörigen geplanten Abgaben und den durchgeführten Abgaben verändern kann.
Dr. Musterärztin möchte ihrem Patienten Max Mustermann mehrere Medikamente verschreiben. Daher ruft sie seinen Medikationsplan ab, um eine Übersicht über seine gesamte, aktuell von ihm einzunehmende Medikation zu erhalten.
Da für Herrn Mustermann noch nie ein Medikationsplan abgerufen wurde, erstellt die Fachanwendung automatisch einen leeren Medikationsplan. Darin enthalten sind die Informationen zum Patienten, die erstellende e-Medikation-Fachwanwendung (Device), das Datum der Erstellung und der Grund, warum der Plan noch leer ist (EmptyReason notstarted).
Dr. Musterärztin ergänzt das Medikament Ebetrexat (10 mg, Tabletten) und erklärt dem Patienten, dass er morgens und abends je eine Tablette einnehmen soll und worauf er bei der Einnahme zu achten hat. Sie dokumentiert dies in seinem Medikationsplan.
Weiters verschreibt sie ihrem Patienten eine magistrale Zubereitung einer Cortison-Salbe, die er eine Woche lang abends auftragen soll.
Sie speichert den neuen Medikationsplan.
Im neu erstellen Medikationsplan sind die neuen Planeinträge sowie das Datum der Bearbeitung und als verantwortliche Ärztin Dr. Musterärztin (Practitioner 1) ersichtlich.
Dr. Musterärztin erstellt für beide Medikamente eine geplante Abgabe (Rezeptierung), sodass Herr Mustermann die Medikamente in der Apotheke abholen kann.
Herr Mustermann sucht eine (Apotheke) auf, um sich die Medikamente abzuholen.
Der Apotheke identifiziert den Patienten, sieht die geplanten Abgaben in der e-Medikation und kontrolliert, ob im Medikationsplan eventuell wechselwirkungsrelevante Medikation existiert.
Da er das Medikament Ebetrexat verfügbar hat, erstellt er eine durchgeführte Abgabe
und händigt dem Patienten das Medikament aus.
Für die Herstellung der magistralen Zubereitung benötigt der Apotheker Zeit, er erstellt eine durchgeführte Abgabe und kennzeichnet sie entsprechend,
sodass dies in der e-Medikation ersichtlich ist.
Herr Mustermann sucht erneut die Apotheke auf, um die magistrale Zubereitung abzuholen. Der Apotheker kennzeichnet die bereits vorhandene durchgeführte Abgabe als abgeschlossen und übergibt dem Patienten das Medikament.
Ein paar Tage später, ist sich Herr Mustermann nicht mehr sicher, welches Medikament er wie einnehmen soll und ruft in seiner ELGA seinen Medikationsplan auf.
Der Patient erscheint zur Kontrolle bei Dr. Musterärztin, die den aktuellen Medikationsplan abruft.
Das Medikament EBETREXAT soll der Patient noch bis zum 17.3. einnehmen, aber in geringerer Dosis (nur noch 1 Stück morgens). Die Cortisonsalbe ist nicht mehr nötig, daher soll der Patient diese absetzen. Frau Dr. Musterärztin nimmt die entsprechenden Änderungen in den beiden Medikationsplaneinträge vor und speichert den neuen Medikationsplan.